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Renzo Galanello Stipendienprogramm

Die Thalassaemia International Federation (TIF) hat im Rahmen ihres Weiterbildungsprogramms 2013 eine neue Initiative ins Leben gerufen: ein Stipendienprogramm, das Renzo Galanello Fellowship Programme, zu Ehren des verstorbenen Professors Renzo Galanello, einem Pionier auf dem Gebiet der Thalassämieforschung und des Thalassämie-Managements.

Angeboten durch die Joint Red Cell Unit, Haematology Department of the University College London NHS Foundation Trust in London, UK.

Dieses Programm wurde ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem Whittington Hospital NHS Trust in London, UK, mit Unterstützung von Novartis Pharma entwickelt. Dies ist Teil des TIF-Weiterbildungsprogramms und wird Ärzten, Fachärzten für Hämatologie, Pädiatrie oder Innere Medizin angeboten. In unserem Bestreben, dieses Stipendium zu verbreiten und auch mit anderen Referenzzentren zusammenzuarbeiten, wird die Ausbildung nun durch die Joint Red Cell Unit, Haematology Department of the University College London NHS Foundation Trust in London, UK unter der Aufsicht und Koordination von Professor John Porter, Professor für Hämatologie und Dr Perla Eleftheriou, Beratender Hämatologe, angeboten.

TIF ist sich bewusst, dass es in vielen Ländern einen Mangel an ausgebildetem medizinischem Personal gibt, sodass die Versorgung von Hämoglobinopathie-Patienten in vielen Ländern unzureichend ist. Dies ist zum Teil auf ein allgemein geringeres Interesse im Bereich der Hämatologie für nicht maligne hämatologische Erkrankungen zurückzuführen, aber auch darauf, dass diese Erkrankungen als selten gelten und als solche nicht vorrangig behandelt oder in nationale Strategien oder Programme integriert werden. Die Politik für seltene und chronische Krankheiten ist in vielen Ländern suboptimal oder unzureichend, und das gesundheitspolitische Interesse wird auf andere gesundheitspolitische Prioritäten umgeleitet. Die Verbesserung der Kenntnisse zur ganzheitlichen Behandlung bei Thalassämie und Sichelzellkrankheiten ist seit der Gründung der TIF ein vorrangiges Ziel, und dieser Bedarf ist geografisch nicht begrenzt.

Die Verbesserung der Maßnahmen zur Prävention (Vorbeugung) und Behandlung dieser Krankheiten stellt einen großen und unschätzbaren Beitrag zur Gesundheit und Lebensqualität unserer Patienten sowie zur nationalen, regionalen und internationalen öffentlichen Gesundheit und sozialen Belastung dar; da diese Krankheiten polyorganischer Natur sind, eine lebenslange Abhängigkeit von Bluttransfusionen mit sich bringen und in der Ätiologie genetisch bedingt sind, haben sie neben den wirtschaftlichen auch erhebliche medizinische, gesundheitliche und soziale Auswirkungen.

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